Danke, dass Du Dir Zeit für die Zukunftswerkstatt nimmst!
Deine Antworten helfen uns, unterschiedliche Perspektiven, Ideen und Erwartungen an Wien 2050 besser zu verstehen. So können wir besser einschätzen, welche Themen Dir wichtig sind und welche Fragen wir in der weiteren Arbeit der Zukunftswerkstatt besonders berücksichtigen sollen.
Gestalte mit uns das Wien von morgen!
In der Zukunftswerkstatt sprechen wir über verschiedenen Ideen und Konzepte, wie wir ein urbanes, bürgerliches Wien mit Perspektive 2050 gestalten können.
Was ist dir besonders wichtig?
Was soll sich ändern und was unbedingt bleiben?
Welche Schritte müssen wir gemeinsam gehen, damit Wien auch morgen lebenswert ist?
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Die aktuelle Wirtschaftliche Entwicklung in Wien zeigt eines ganz deutlich: Es braucht einen grundlegend Kurswechsel in der Wiener Wirtschaftspolitik. Gemeinsam mit unserer Wirtschaftssprecherin & Stadträtin Kasia Greco habe ich deshalb heute ein konkretes Maßnahmenpaket zur Stärkung des Standorts Wiens präsentiert.
Wien braucht einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel
Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre ehrlich anschaut, dann muss man feststellen: Wien verliert unter SPÖ und Neos an Wohlstand, an Aufstiegschancen und an Zukunftsperspektiven. Der Anteil am österreichischen BIP ist über Jahrzehnte hinweg rückläufig. Von über 30 Prozent in den 1970er Jahren auf rund 25 Prozent heute. Wien ist mittlerweile sogar Schlusslicht beim Pro-Kopf-Einkommen.
Auch am Arbeitsmarkt zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung. Rund 40 Prozent aller Arbeitslosen Österreichs leben in Wien, gleichzeitig entfällt ein Großteil der Mindestsicherungsbezieher auf die Bundeshauptstadt. Das ist kein kurzfristiger Ausreißer, sondern eine strukturelle Entwicklung. Der Standort Wien verliert an Substanz
Mut zu konkreten Maßnahmen für den Standort Wien
Ein zentraler Punkt des Wirtschaftspakets ist die Einführung von Sonntagsöffnungen in klar definierten Tourismuszonen, verteilt über die Stadt und unter Einbindung der Sozialpartner. Wien ist eine internationale Metropole, aber gleichzeitig das einzige Bundesland ohne Tourismuszonen. Das ist wirtschaftspolitisch nicht nachvollziehbar.
Neben der Sonntagsöffnung fordert die Volkspartei auch Reformen bei der Wiener Mindestsicherung, um wieder stärkere Anreize für Beschäftigung zu schaffen. Darüber hinaus braucht es ein professionelles Bau- und Projektmanagement, um Kostenexplosionen und Verzögerungen bei Großprojekten zu verhindern.
Bürokratie und Strukturprobleme als Wachstumsbremse
Für Stadträtin Kasia Greco liegt ein weiteres zentrales Problem in den strukturellen Hürden für Unternehmen.: Viele Betriebe kämpfen mit langen Verfahren, unklaren Zuständigkeiten und einer Bürokratie, die mehr bremst als unterstützt. Wien darf keine Verhinderungsstadt sein.
Es kann nicht sein, dass Unternehmen im Jahr 2026 noch immer mit komplexen Abläufen, Papierakten und langsamen Verfahren konfrontiert seien, während andere Städte längst effizienter und digitaler arbeiten würden. Gerade im internationalen Wettbewerb verliert Wien dadurch weiter an Attraktivität für Investitionen, Talente und unternehmerische Initiative.
Die Wiener Volkspartei fordert daher konkrete Entlastungsmaßnahmen für Unternehmen, darunter die Abschaffung der Dienstgeberabgabe, eine Reduktion bzw. echte Zweckwidmung des Wohnbauförderungsbeitrags sowie die Reduktion der Gebrauchsabgaben. Gleichzeitig sollen Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, gezielt unterstützt werden.
Auch im Bereich der Förderpolitik besteht dringender Handlungsbedarf: SPÖ und Neos geben viel Geld aus, aber zu oft fehlt die klare Wirkung. Förderungen müssen konsequent überprüft und gezielt in Innovation, neue Technologien und in Betriebe investiert werden, die diese Entwicklungen anwenden und vorantreiben.
Freiheit für die Wirtschaft heißt: Mut zu Reformen
Wien hat enormes Potenzial, aber dieses wird derzeit nicht genutzt. Es braucht endlich neue wirtschaftspolitische Impulse, damit Leistung wieder belohnt wird, Unternehmen wachsen können und Wien im internationalen Wettbewerb wieder nach vorne kommt.
5 Maßnahmen, um den Wirtschaftsstandort zu steigern
➡️ Einführung der Sonntagsöffnung in Tourismuszonen: zur Belebung von Handel und Wirtschaft, unter Einbindung der Sozialpartner
➡️ Entlastung für Betriebe: kommunale Steuern und Abgaben prüfen und senken
➡️ Mindestsicherung reformieren: Arbeiten muss sich mehr auszahlen als Sozialleistungen
➡️ Förderungen konsequent prüfen: freiwerdende Mittel in die Unterstützung der Wirtschaft lenken
➡️ Großbauprojekte besser steuern: einheitliches Bau- und Projektmanagement statt Verzögerungen und Kostensteigerungen
Heute beginnt die Zukunft am 57A – mit neuen, leiseren Elektrobussen. Die Umstellung des 57A auf moderne Elektrobusse ist Teil der Neuordnung des Citybus-Netzes in der Inneren Stadt in diesem Jahr.
Neues Wagenmaterial sowie verbesserte Routen der Linien 1A, 2A und 3A sorgen künftig für noch mehr Mobilität und kurze Wege innerhalb des Bezirks. Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Anbindung an die Innenstadt und erhöhen gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in unseren Wohn- und Erholungsgebieten.
Mit dem neuen Citybus-Netz wird eine langjährige Forderung der Wiener Volkspartei Realität: bessere, direktere und alltagstaugliche Verbindungen quer durch die Stadt. „Die Citybusse sind für viele Wienerinnen und Wiener im Alltag unverzichtbar. Mir war wichtig, dieses niederschwellige Verkehrsmittel weiterzuentwickeln und zukunftsfit zu machen. Durch intensive Gespräche und beharrliches Dranbleiben ist es gelungen, dies umzusetzen. Die neuen Verbindungen in den 2. und 6. Bezirk sind ein echter Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie darüber hinaus“, betont der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Bezirksvorsteher Markus Figl.
Ab 2027 Verlängerung der Linie 57A bis zur Station Oper, Karlsplatz
Ab 2027 wird die Linie 57A bis zum Karlsplatz verlängert – ein wichtiger Schritt für eine leise, umweltfreundliche Verbindung ins Stadtzentrum. Damit profitieren nicht nur die Pendlerinnen und Pendler in Wien, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Inneren Stadt.
„Die Verlängerung des 57A bis zur Oper schafft eine direkte, bequeme Verbindung ins Herz der Stadt. Das ist besonders für Pendlerinnen und Pendler sowie für ältere Menschen eine deutliche Erleichterung. Der Ausbau des Citybus-Netzes zeigt, dass sich konsequentes Einfordern lohnt“, so Gerhard Hammerer, Bezirksparteiobmann der Wiener Volkspartei Mariahilf.
Als Bezirksvorsteher der Inneren Stadt habe ich mich in den letzten Jahren vehement dafür eingesetzt, dass wir die Aufenthaltsqualität am Ring, gerade für Familien, Kinderoder ältere Menschen, deutlich erhöhen.
Mit der heute präsentierten Neugestaltung des Wiener Rings ist uns das gelungen.
Das zentrale Element der Neugestaltung ist die geplante Entflechtung des Geh- und Radverkehrs. Derzeit gibt es entlang des Rings viele Konfliktpunkte, wo Fußgänger gemischt mit dem Radverkehr unterwegs sind, und teils unübersichtliche Querungen, die zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer führen. Der Radweg wird daher künftig baulich getrennt und durch eine spezielle Oberflächengestaltung deutlicher sichtbar.
Wichtige Querungen für Fußgänger über den neuen Radweg werden durch gepflasterte „Zwischenlinsen“ – kleine Verkehrsinseln – markiert. Der Radverkehr wird dadurch an diesen Stellen entschleunigt.
Besonders freut es mich, dass wir es geschafft haben, die Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer abzudecken. Das heißt auch, dass in Zukunft am Ring die bestehenden Hauptfahrbahnen erhalten bleiben und Menschen und Betriebe, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, keine willkürlichen Spurreduktionen befürchten müssen.
Das Projekt zeigt: Es ist möglich, eine Verkehrspolitik zu machen, die die Bedürfnisse aller in unserer Stadt mitdenkt – wenn man das möchte. Und dass es sich auszahlt, wenn wir als Volkspartei dort, wo wir es in der Stadt können, konsequent arbeiten. Ab Herbst 2026 starten die Bauarbeiten entlang des Schottenrings. Der restliche Ring soll dann etappenweise umgestaltet werden.
Der Schuldenstand unserer Stadt steuert bis zum Jahr 2030 auf 30 Milliarden Euro zu. Das bedeutet eine Steigerung von rd. 2 Mrd. Euro pro Jahr in den kommenden fünf Jahren. Schon bald werden die Wienerinnen und Wiener mehr Geld für Zinsen aufbringen müssen als für städtische Kindergärten.
SPÖ und Neos halten dennoch unbeirrt an ihrem Kurs fest: Keine tiefgreifenden Reformen und Einsparungen – dafür aber eine massive Neuverschuldung und neue Gebühren, wie die rot-pinke Leistungs-Steuer.
Wir sagen: Schluss mit dem rot-pinken Schuldenberg.Wir haben daher zum Start der Budgetwoche den Schuldenberg vor dem Wiener Rathaus sichtbar gemacht – mit 30 Milliarden Sandkörnern.
Bereits hunderte Wienerinnen und Wiener sagen Ja zu einer mutigen Budgetpolitik – ganz ohne neue Gebühren und Steuern. Wien braucht wieder Mut, im System etwas zu verändern – mit echten Reformen in der Verwaltung.