Als Bezirksvorsteher der Inneren Stadt habe ich mich in den letzten Jahren vehement dafür eingesetzt, dass wir die Aufenthaltsqualität am Ring, gerade für Familien, Kinderoder ältere Menschen, deutlich erhöhen.
Mit der heute präsentierten Neugestaltung des Wiener Rings ist uns das gelungen.
Das zentrale Element der Neugestaltung ist die geplante Entflechtung des Geh- und Radverkehrs. Derzeit gibt es entlang des Rings viele Konfliktpunkte, wo Fußgänger gemischt mit dem Radverkehr unterwegs sind, und teils unübersichtliche Querungen, die zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer führen. Der Radweg wird daher künftig baulich getrennt und durch eine spezielle Oberflächengestaltung deutlicher sichtbar.

Wichtige Querungen für Fußgänger über den neuen Radweg werden durch gepflasterte „Zwischenlinsen“ – kleine Verkehrsinseln – markiert. Der Radverkehr wird dadurch an diesen Stellen entschleunigt.
Besonders freut es mich, dass wir es geschafft haben, die Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer abzudecken. Das heißt auch, dass in Zukunft am Ring die bestehenden Hauptfahrbahnen erhalten bleiben und Menschen und Betriebe, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, keine willkürlichen Spurreduktionen befürchten müssen.

Das Projekt zeigt: Es ist möglich, eine Verkehrspolitik zu machen, die die Bedürfnisse aller in unserer Stadt mitdenkt – wenn man das möchte. Und dass es sich auszahlt, wenn wir als Volkspartei dort, wo wir es in der Stadt können, konsequent arbeiten. Ab Herbst 2026 starten die Bauarbeiten entlang des Schottenrings. Der restliche Ring soll dann etappenweise umgestaltet werden.