57A wird elektrisch

Heute beginnt die Zukunft am 57A – mit neuen, leiseren Elektrobussen. Die Umstellung des 57A auf moderne Elektrobusse ist Teil der Neuordnung des Citybus-Netzes in der Inneren Stadt in diesem Jahr.

Neues Wagenmaterial sowie verbesserte Routen der Linien 1A, 2A und 3A sorgen künftig für noch mehr Mobilität und kurze Wege innerhalb des Bezirks. Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Anbindung an die Innenstadt und erhöhen gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in unseren Wohn- und Erholungsgebieten.

Mit dem neuen Citybus-Netz wird eine langjährige Forderung der Wiener Volkspartei Realität: bessere, direktere und alltagstaugliche Verbindungen quer durch die Stadt. „Die Citybusse sind für viele Wienerinnen und Wiener im Alltag unverzichtbar. Mir war wichtig, dieses niederschwellige Verkehrsmittel weiterzuentwickeln und zukunftsfit zu machen. Durch intensive Gespräche und beharrliches Dranbleiben ist es gelungen, dies umzusetzen. Die neuen Verbindungen in den 2. und 6. Bezirk sind ein echter Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie darüber hinaus“, betont der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Bezirksvorsteher Markus Figl.

Ab 2027 Verlängerung der Linie 57A bis zur Station Oper, Karlsplatz

Ab 2027 wird die Linie 57A bis zum Karlsplatz verlängert – ein wichtiger Schritt für eine leise, umweltfreundliche Verbindung ins Stadtzentrum. Damit profitieren nicht nur die Pendlerinnen und Pendler in Wien, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Inneren Stadt.

„Die Verlängerung des 57A bis zur Oper schafft eine direkte, bequeme Verbindung ins Herz der Stadt. Das ist besonders für Pendlerinnen und Pendler sowie für ältere Menschen eine deutliche Erleichterung. Der Ausbau des Citybus-Netzes zeigt, dass sich konsequentes Einfordern lohnt“, so Gerhard Hammerer, Bezirksparteiobmann der Wiener Volkspartei Mariahilf.

Zukunft am Ring

Als Bezirksvorsteher der Inneren Stadt habe ich mich in den letzten Jahren vehement dafür eingesetzt, dass wir die Aufenthaltsqualität am Ring, gerade für FamilienKinderoder ältere Menschen, deutlich erhöhen.

Das zentrale Element der Neugestaltung ist die geplante Entflechtung des Geh- und Radverkehrs. Derzeit gibt es entlang des Rings viele Konfliktpunkte, wo Fußgänger gemischt mit dem Radverkehr unterwegs sind, und teils unübersichtliche Querungen, die zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer führen. Der Radweg wird daher künftig baulich getrennt und durch eine spezielle Oberflächengestaltung deutlicher sichtbar.

Wichtige Querungen für Fußgänger über den neuen Radweg werden durch gepflasterte „Zwischenlinsen“ – kleine Verkehrsinseln – markiert. Der Radverkehr wird dadurch an diesen Stellen entschleunigt. 

Besonders freut es mich, dass wir es geschafft haben, die Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer abzudecken. Das heißt auch, dass in Zukunft am Ring die bestehenden Hauptfahrbahnen erhalten bleiben und Menschen und Betriebe, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, keine willkürlichen Spurreduktionen befürchten müssen. 

Das Projekt zeigt: Es ist möglich, eine Verkehrspolitik zu machen, die die Bedürfnisse aller in unserer Stadt mitdenkt – wenn man das möchte. Und dass es sich auszahlt, wenn wir als Volkspartei dort, wo wir es in der Stadt können, konsequent arbeiten. Ab Herbst 2026 starten die Bauarbeiten entlang des Schottenrings. Der restliche Ring soll dann etappenweise umgestaltet werden.

Postgasse und Dominikanerbastei

Jahrelang war das Grätzel rund um die Alte Post von Bauarbeiten belastet. Dies wurde zum Anlass genommen, das gesamte Umfeld grundlegend umzugestalten. Bei allen Maßnahmen war es seit Anfang an ein ganz zentrales Anliegen, die Anrainerinnen und Anrainer von Beginn an in die Planung miteinzubeziehen. Vor Beginn des Projekts wurden die Menschen dazu bereits befragt, und auch währenddessen gab es eine laufende Einbeziehung. Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk und dem Magistrat.

„Die umgesetzten Maßnahmen zeigen, dass die Einbeziehung der Anrainerinnen und Anrainer vor Ort seit Beginn des Projekts sehr gut funktioniert hat. Die Maßnahmen führen dazu, dass die künftigen Hitzesommer besser bewältigt werden, und dies sowohl mit dem Weltkulturerbe als auch mit den notwendigen Stellplätzen vereinbar ist. Das Grätzel erstrahlt jetzt in neuem Grün, zahlreiche Sitzgelegenheiten ermöglichen den Aufenthalt und die Erholung im Freien mit Blick auf einige der schönsten historischen Gebäude der Inneren Stadt“, betont der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl.

„Hoch wachsende, großkronige Bäume werden künftig für Schatten sorgen. Gehsteigvorziehungen rücken die historischen Gebäude stärker ins Blickfeld und werten das Stadtbild insgesamt auf“, so Figl weiter. Außerdem sind die Parkspuren mit dem historischen ‚Wiener Würfel‘ gepflastert – durchlässig für Regenwasser und stimmig im Erscheinungsbild der Altstadt.

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